Text: Felix Krakow | 04.06.2022

Das Unbound Gravel in den USA gilt als die inoffizielle Gravelbike-WM. Gravel Collective zeigt die Bikes einiger Favorit:innen.

Es ist soweit: Heute findet das für viele wohl wichtigste Gravelbike-Rennen des Jahres statt. Ein Schotter-Klassiker, der mehr und mehr auch gestandene Radprofis anzieht. So gibt sich in diesem Jahr etwa Peter Sagan die Ehre. Wobei der dreifache Weltmeister im Straßenradsport und siebenfacher Gewinner des Grünen Trikots der Tour de France "nur" über die 100 Meilen startet. Doch nicht nur neue Stars, auch neue Bikes sind bei dem Rennen zu bewundern. Oder zumindest Gravelbikes, die in neuen Farben strahlen. So, wie etwa die knallig pinkfarbenen Specialized Diverges von Alison Tetrick, Ian Boswell und Laurens ten Dam. Das besondere Design soll an das legendäre Specialized Stumpjumper erinnern.

Ob es zum Erfolg führt? Das könnt ihr hier selbst verfolgen. Denn das 200-Meilen-Rennen wird über den Anbieter Flosports live übertragen. Allerdings müsst ihr dafür zunächst eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließen.

Paul Voß' Orbea Terra

Der deutsche Ex-Rennradprofi will auf der 200-Meilen-Strecke angreifen.

Ein Basken-Bike in Kansas: Paul Voß startet mit seinem Orbea Terra M21e Team 1x ins Rennen. Fotos: Nils Laengner

Am Rad sitzt Srams Force eTap AXS Kurbel mit Powermeter und 46er-Kettenblatt.

Am Heck schaltet Paul Voß mit Srams noblen Red-Schaltwerk über die Kassette mit 10-36 Ritzeln.

Das Voß-Bike rollt auf Carbon-Laufrädern von Tune und Schwalbes neuen G-One RS Reifen.

Pete Stetinas Canyon Grizl

Der ehemalige Rennrad-Pro fährt auf das Canyon Grizl ab.

Farbenfroh: Mit dem bunten Canyon Grizl schotterte Pete Stetina beim Unbound Gravel 2022 auf Rang 8 ins Ziel. Fotos: Shimano / Kevin Fickling

Interessante Kombination am Antriebsstrang: Am Heck setzt Stetina auf Shimanos GRX-Schaltwerk, kombiniert es aber mit der leichten Dura-Ace-Kurbel mit zwei Kettenblättern.

Ordentlich Flare spendiert Stetina dem Cockpit seines Grizl. Der Mann aus Boulder hat das Unbound Gravel in der Vergangenheit bereits auf den Plätzen 2 (2019) und 3 (2021) beendet.

Der US-Amerikaner ist gegen den Einsatz von Aufliegern in Gravel-Rennen. Weil nicht alle Konkurrenten mitzogen, nutzte er im diesen Aufsatz von PRO, der im Herbst vorgestellt werden soll.

Peter Sagans Specialized S-Works Crux

Der Radsport-Superstar nimmt das 100-Meilen-Rennen in Angriff.

Leichtbau statt Aero: Sagan setzt für seine Gravel-Premiere auf das Specialized S-Works Crux. Fotos: Specialized

Typisch Profi: An Sagans cleanem Cockpit sitzt ein auffällig langer Vorbau.

Der dreifache Rennrad-Weltmeister schaltet mit Shimanos GRX Di2 1x11.

Das leichte Crux rollt auf Specializeds hauseigenen Pathfinder Pro Reifen.

Nathans Haas' Colnago G3-X

Der Australier will es über die 200 Meilen wissen.

Das schönste Rad im Rennen? Nathan Haas schaltet, typisch italienisch, mit Campagnolos Ekar 1x13-Gruppe . Fotos: Colnago / Nicola Vettorello

Die auffällige Lackierung des Bikes ist an die Flagge von Kansas angelehnt.

Die Designer arbeiteten nach dem Motto: "Wie oft bekommen wir den Markennamen aufs Bike?"

Schrille Farben treffen am Colnago G3-X auf klassisch chromfarbene Abschnitte.

Alison Tetricks Specialized Diverge

Die schnelle Frau aus den USA will über die 200 Meilen ganz nach vorn.

Optisch wie sportlich geht Alison Tetrick mit ihrem pinken Specialized Diverge voll auf Angriff. Fotos: Specialized

Die Amerikanerin fährt auf die Sram Red Kurbel vorne und das XX1-Schaltwerk hinten ab.

Die Siegerin von 2017 fährt den 3D-gedruckten Specialized S-Works Power Mirror Sattel.

Licht, Radcomputer und 0° Flare bestimmen das Cockpit des pinken Gravelbikes.

Ian Boswells und Laurens ten Dams Specialized Diverge

Die schnellsten Männer aus dem Vorjahr fahren voll auf Pink ab.

Titelverteidiger Ian Boswell aus den USA geht mit dem Sram-bestückten Diverge ins Rennen. Fotos: Specialized

Vorjahreszweiter Laurens ten Dam aus den Niederlanden schaltet mit Shimanos GRX Di2 2x11.

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