"Egal welche Jahreszeit. Das Radl hat für mich immer Saison."

Gravel-Gesichter #3: Juli aus Rosenheim

Stellt euch doch mal vor! Hier lernt ihr die Menschen kennen, die über die mal mehr und mal weniger befestigten Wege dieser Welt graveln. Diesmal:

Juli aka @juligravelt vom Gravel Club Chiemgau.


Wer?

Ich heiße Juli, bin Wahlbayerin aus Rosenheim und begeistert von allem was mit Bergen, der Natur und Radln zu tun hat. Am besten in der Kombination. Zudem organisiere ich das Chapter Chiemgau für den Gravel Club und freue mich, neue Leute bei unseren Ausfahrten begrüßen zu dürfen.

Woher?

Ursprünglich bin ich am Fuß der schwäbischen Alb aufgewachsen. Studiumsbedingt habe ich anschließend in größeren Städten wie München gelebt. Dem Herzen bin ich dann letztlich nach Rosenheim gefolgt und habe hier bei den Bergen meine Heimat gefunden.

Wo?

Besonders gerne natürlich rund um Rosenheim auf eine meiner Lieblingsalmen. Wenn nach einigen Höhenmetern Kaiserschmarrn oder Germknödel warten, ist das immer eine gute Motivation. An den Wochenenden zieht es mich auch nach Tirol oder Berchtesgaden. Es gibt hier in Südbayern so viele wunderschöne Gravelrouten und man kann immer wieder etwas Neues entdecken.

Wohin?

Bevorzugt bin ich auf Routen unterwegs, bei denen es weniger um Schnelligkeit, Performance und Zielzeiten geht, sondern vielmehr um das Erleben der Natur. Das heißt aber nicht, dass das sportliche Herausforderungen ausschließt. Ich würde mich radfahrtechnisch als „Bergziege“ bezeichnen, lange Anstiege (und natürlich anschließend lange Abfahrten☺) sind genau mein Ding. Daher habe ich mich auch sehr über den Startplatz beim @Dead Ends & Cake gefreut. Die Schweizer Bergwelt mit dem Gravelbike war ein echtes Abenteuer und die Organisation und Atmosphäre war genial. Mein Ziel für nächsten Sommer ist es, eine Gravelroute entlang der südlichen deutschen Grenze von Berchtesgaden nach Basel zu scouten, bei der es möglich ist, auf Berghütten zu übernachten.

Womit?

Angefangen hat meine Leidenschaft fürs Gravelbike mit einem blauen Merida, das ich während der Rehaphase nach einem Beinbruch in einem Schaufenster entdeckt habe. Mittlerweile habe ich dieses aber gegen eine passende Rahmengröße getauscht. Mein Canyon Grail hat den Namen Sepp und hat mich bislang ohne jegliche Pannen zuverlässig alle Berge hochgebracht.

Warum?

Ganz einfach: Weil es Spaß macht. Außerdem ist es ein Sport, der sowohl herausfordernd als auch ausgleichend ist und über gemeinsame Touren oder Gravelevents habe ich schon eine Menge nette Leute kennengelernt und zusammengebracht.

Wann?

Egal welche Jahreszeit. Das Radl hat für mich immer Saison. Letzten Winter war ich auch hin und wieder im Schnee unterwegs. Mit Wärmesohlen und warmen Wanderklamotten geht das gut. Wenn man sich erst mal überwunden hat, in der Kälte zu starten, macht es richtig Spaß.

Mit wem?

Natürlich mit dem Freundeskreis und dem Gravel Club. Manchmal aber auch gerne alleine – entweder zum Abschalten oder zum Nachdenken.

Fotos: privat

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